Praktikum (Hauptstudium)
Praktikum Geometrisches Pattern-Matching
Prof. Dr. M. Clausen Axel Mosig
In zahlreichen Anwendungen tauchen Probleme auf, die mit dem Identifizieren geometrischer Objekte zu tun haben; Beispiele sind das Erkennen von Fingerabdrücken, das Suchen nach bestimmten dreidimensionalen Molekülstrukturen oder die Suche in Bilddatenbanken.
Unter dem Stichwort "geometrisches Pattern-Matching" sind in diesem Zusammenhang zahlreiche Algorithmen entwickelt worden, um derartige Probleme zu lösen. Grundlage dieser Verfahren sind Objekte im zwei- oder dreidimensionalen, die aus einfachen Grundbausteinen (etwa Punkte, Linien oder Dreiecke) modelliert sind. Ein Matching-Algorithmus ermittelt dann, wie ein Anfrageobjekt so verschoben werden kann, dass es mit einem Datenbankobjekt möglichst deckungsgleich ist. Der Begriff "verschieben" ist dabei allgemein zu verstehen, d.h., dass es sich dabei um Translationen, Rotationen oder Skalierungen handeln kann.
Im Rahmen des Praktikums sollen gängige Verfahren für das geometrische Pattern-Matching in der Programmiersprache C++ implementiert werden. Die Aufgaben werden in Zweiergruppen bearbeitet; es ist geplant, die einzelnen Teilprojekte in eine einheitliche Benutzeroberfläche zu integrieren, die einen direkten Vergleich unterschiedlicher Verfahren ermöglicht, z.B. hinsichtlich Effizienz und Fehlertoleranz.
| Zeit, Ort | ° |
| Beginn | ° |
| Vorbesprechung | Do, 13.02.2003 13:15, Raum A301 |
| Teilnehmerzahl | 10 |
| Vortragsmodus | ° |
| Voraussetzungen | Vordiplomkenntnisse | | Nachfolgeveranstaltungen | ° |
| Prüfungsmöglichkeiten | ° |
| Literatur | Einen guten Ãberblick zu dem Thema vermittelt die Arbeit
"Discrete Geometric Shapes: Matching, Interpolation, and Approximation: A Survey (1996)"
von H. Alt und L. J. Guibas.
Weitere Literatur wird in der Vorbesprechung bekannt gegeben. |
| Informationen im WWW | ° |
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